Hyaluronsäure – Knorpeltherapie

Hyaluronsäure bei Arthrose

Künstlich hergestellte Hyaluronsäure findet besonders bei von Arthrose befallenen Gelenken und Knorpelschäden Anwendung.

Wozu Hyaluronsäure?

Der Gelenkknorpel ist zum großen Teil aus Hyaluronsäure aufgebaut. Ist der Knorpel bei arthrotisch veränderten Gelenken verbraucht und abgenutzt, so kann synthetisierte Hyaluronsäure in den Gelenkspalt injiziert werden.

Dies hilft dabei, dass das Gelenk wieder geschmeidig und die Gelenkbewegungen nicht durch Reibung behindert werden. Denn im gesunden Gelenk wird Hyaluronsäure durch entsprechend im Gelenk und im Gelenkknorpel sitzende Fibroblasten (spezielle Bindegewebszellen) permanent produziert.
Eine von außen ins Knie injizierte künstliche Hyaluronsäure steigert den Hyaluronsäureanteil im Knie.

Erkrankte Gelenke mit degeneriertem Knorpel (Arthrose) produzieren nur noch sehr vermindert selbst Hyaluronsäure. Man versucht deshalb durch mehrfach wiederholte Injektionen den raschen Abbau der Hyaluronsäure im Gelenk abzubremsen.


Wie oft wird behandelt?

Es werden in der Regel zwischen 1 bis 5 Hyaluronsäureinjektionen verabreicht.

Die Halbwertszeit von Hyaluronsäure, also die Zeit, bei der sich die Hälfte der Substanz bereits verbraucht hat, beträgt ca. 60 Stunden. Man vermutet, dass sich die Halbwertszeit erhöht, je häufiger die Injektionen wiederholt werden.

Die Wirksamkeit nach der Injektion liegt jedoch deutlich höher, sodass man eine Verbesserung der Schmerzen und Beweglichkeit im betroffenen Gelenk von Monaten bis Jahren sieht.

Wie wird injiziert?

Jeder Behandlung mit Hyaluronsäure muss eine ausführliche Aufklärung des Patienten vorgeschaltet werden. Denn wie bei jedem Eingriff gibt es auch Risiken und Nebenwirkungen.
Die Injektion selbst erfolgt unter den sogenannten sterilen Kauteln, wird also unter den gleichen Bedingungen, wie unter einer kleinen Operation durchgeführt. 
Am liegenden oder sitzenden Patienten wird die Injektionsstelle ausreichend mit Desinfektionsalkohol desinfiziert. Der Arzt injiziert die Hyaluronsäure als Fertigpräparat in den Gelenkspalt.
Manchmal wird zur Entzündungshemmung auch ein Kortisonpräparat zusätzlich gespritzt, damit die im Gelenk vorhandene Entzündung minimiert werden kann.

NEU: RenehaVis – Hoch- und niedermolekulare Hyaluronsäure in der Doppelkammerspritze

RenehaVis ist einzigartig, da es hoch- und niedermolekulare Hyaluronsäure in der Doppeklammerspritze vereint, wodurch einerseits der Knorpel von innen gefestigt wird (hochmolekularer Effekt), andererseits das Gelenk effektiv geschmiert wird (niedermolekularer Effekt). Am Tag 1 erfolgt die erste Injektion pro Gelenk, am Tag 8 die zweite. Bei Sportlern oder Patienten mit ausgeprägter Kniearthrose (Grad 3 und 4) wird eine weitere Injektion eine Woche nach der zweiten Injektion empfohlen.

OA. Dr. Schurz setzt folgende Produkte ein:

  • Synocrom – 5 Anwendungen (100 € pro Anwendung)
  • HyalOne – 2 Anwendungen (250 € pro Anwendung)
  • RenehaVis – 2 Anwendungen (500 € pro Anwendung)