Knieprothesen

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Wann ist eine Knieprothese notwendig?

Arthrose im Knie (Gonarthrose) ist die häufigste Ursache, die ein künstliches Kniegelenk notwendig macht. Hüfte und Knie sind am häufigsten von Verschleiß betroffen.

Möglicherweise benötigen Sie auch eine Prothese nach einer schweren Knieverletzung oder anderen schmerzhaften Zuständen, die Sie in der Ausübung Ihrer alltäglichen Aktivitäten einschränken. Oberstes Ziel ist immer die schnellste Genesung und ein dauerhaft schmerzfreier Zustand.

Wie wird ein künstliches Kniegelenk eingesetzt?

MyKnee – Die Revolution in der Knieprothetik

Ich führe die Operation mit dem MyKnee System durch. Vor dem Eingriff wird ein CT (Computertomographie) des Beines erstellt.

Knieprothese MyKnee

Knieprothese Spezialist Wien

Die Computertomographie bildet die Anatomie von Hüfte, Knie und Sprunggelenk ab. Mit Hilfe einer speziellen Software werden dann die exakte Größe der Implantate und die Position errechnet. Das dreidimensionale Bild Ihres Kniegelenks dient zur Fertigung einer maßgeschneiderten Schablone. Bei der Operation wird somit die Zeit der intraoperativen Planung und Einrichtung der Prothese eingespart, wodurch im Vergleich ca. 20 Minuten Operationszeit gewonnen werden können.

Was sind die Vorteile der MyKnee Knieprothese Technik?

  • Präzision und Genauigkeit bei der Platzierung der Knieprothese
  • Kürzere Operationszeit
  • Sofortige Belastung des Kniegelenks nach der Operation
  • Raschere Genesung
  • Weniger postoperative Schmerzen

Der Krankenhausaufenthalt nach einer MyKnee Knieprothese Operation beträgt 4-7 Tage,  je nach klinischem Verlauf. Im Falle einer Nickelallergie wird ein Vollkeramikimplantat verwendet, um eine allergische Reaktion auf Nickel völlig ausschließen zu können.

Knieteilprothese

Bei einer Knieteilprothese, einem sogenannten Halbschlitten, wird beim Kniegelenk nur eine Hälfte mit einem Kunstgelenk versorgt. Vor allem jüngere Patienten profitieren von dieser Technik. Der wesentlichste Vorteil der Knieteilprothese ist die schnellere Regeneration.

Operationserfahrung ist insbesondere bei Halbschlitten Prothesen besonders wichtig. Ich verfüge über jahrelange Erfahrung bei der Implantation von Kniegelenken.

Dr. Mark Schurz – Kniespezialist Wien

KONTAKT

FAQ – Knieprothese

Wann ist eine Knieprothese notwendig?

Eine Knieprothese wird in Erwägung gezogen, wenn ausgeprägte Schmerzen, eine deutliche Bewegungseinschränkung und funktionelle Beeinträchtigungen trotz konsequenter konservativer Therapie bestehen. Dazu zählen Physiotherapie, Gewichtsreduktion, Infiltrationen oder Schmerzmedikation.

Entscheidend ist nicht allein das Röntgenbild, sondern die Einschränkung im Alltag, etwa Schwierigkeiten beim Gehen, Stiegensteigen oder nächtliche Ruheschmerzen. Wenn die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigt ist und andere Maßnahmen keine ausreichende Linderung bringen, kann der richtige Zeitpunkt für eine operative Versorgung erreicht sein.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation?

Wenn die Indikation zur Operation gegeben ist, also das Röntgenbild Arthrose aufweist und die Schmerzen überwiegen und konservativ, nicht ausreichend behandelt werden können, dann sollte die Operation erfolgen. Ein zu langes Zuwsrten „ bis es gar nicht mehr geht“ ist nicht sinnvoll, da es zu Einschreibungen des Gelenkes kommt und die Muskelkraft rund um das Gelenk deutlich abnimmt. Ist die Muskelkraft einmal verloren, so wird es auch nach einer erfolgreichen Operation schwierig sein, diese wieder aufzubauen.

Die beste Funktion hat ein künstliches Gelenk, wenn die Muskelkraft noch erhalten ist und das neue Gelenk erfolgreich und korrekt implantiert wird.

Wie lange bleibt man im Krankenhaus?

Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel einige Tage, abhängig vom individuellen Verlauf und der Mobilisation. Bereits am ersten Tag nach der Operation wird mit der physiotherapeutischen Mobilisierung begonnen.

Moderne Operations- und Schmerzkonzepte ermöglichen eine frühe Belastung. Entscheidend ist eine stabile Gehfähigkeit und sichere Selbstversorgung vor der Entlassung.

Meist beträgt der Aufenthalt nach einer Operation einer Kniegelenkendoprothese 3-5 Tage.

Wie schmerzhaft ist die Operation?

Dank moderner Schmerztherapie ist die postoperative Phase heute deutlich besser kontrollierbar als früher. Eine Kombination aus regionaler Betäubung, systemischer Medikation und individueller Anpassung sorgt für eine gute Schmerzreduktion.

Ziel ist eine möglichst frühzeitige Mobilisation, da Bewegung entscheidend für das funktionelle Ergebnis ist.

Wie lange hält eine Knieprothese?

Moderne Knieprothesen zeigen sehr gute Langzeitergebnisse. Viele Implantate funktionieren 15 Jahre oder länger, häufig auch deutlich darüber hinaus.

Die Haltbarkeit hängt von Faktoren wie Belastung, Körpergewicht, Knochenqualität und Implantattyp ab. Eine präzise Implantation und korrekte Achsstellung spielen eine zentrale Rolle.

Wann darf man wieder Auto fahren?

Das Autofahren ist in der Regel wieder möglich, wenn eine sichere Reaktionsfähigkeit und ausreichende Beweglichkeit gegeben sind. Dies hängt vom operierten Bein und vom individuellen Heilungsverlauf ab.

Eine ärztliche Freigabe ist sinnvoll, bevor aktiv am Straßenverkehr teilgenommen wird.

In der Regel kann man nach 4-6 Wochen wieder Autofahren.

Kann man mit einer Knieprothese Sport treiben?

Ja! Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking sind häufig gut möglich. Ziel ist es, die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit zu erhalten.

Sportarten mit hoher Stoßbelastung oder abrupten Richtungswechseln sollten vermieden werden, um die Lebensdauer der Prothese nicht unnötig zu verkürzen.

Welche Methode gibt es, um ein Kniegelenk präzise einsetzen zu können?

Um das höchstmögliche Maß an Präzision erzielen zu können, wird ein paar Wochen vor der Operation eine Vermessung des gesamten Beines mittels Computertomographie durchgeführt. Es werden hierbei die Größen der Implantate genau ermittelt. Weiteres werden individuell auf dem Patienten abgestimmte Schablonen erzeugt, mit denen während des Eingriffes die Schnitte am Knochen ausgeführt werden können, wodurch die Implantate sodann Patienten spezifisch exakt eingesetzt werden können.

Damit erreicht man die beste Passform am Kniegelenk und eine sehr hohe Stabilität. Bei einer sehr guten Beweglichkeit.