NEU: Stammzellentherapie Mircacell

Miracell® Stammzellentherapie in Wien

Moderne, körpereigene Regeneration in der Orthopädie

Was ist die Miracell®-Methode?

Die Miracell®-Stammzellentherapie ist ein innovatives, minimalinvasives orthopädisches Verfahren. Dabei werden regenerative Zellbestandteile aus körpereigenem Material gewonnen und anschließend gezielt in das betroffene Gelenk oder Gewebe injiziert. Ziel ist es, natürliche Heilungsprozesse zu unterstützen, Entzündungsreaktionen zu reduzieren und die Funktion belasteter Strukturen zu verbessern.

Zwei Methoden der Zellgewinnung

  1. Gewinnung aus venösem Blut (klassische Miracell®-Aufbereitung)

Über eine übliche Blutabnahme werden die benötigten regenerativen Bestandteile entnommen und direkt in der Ordination im Miracell®-System aufbereitet. Diese Methode eignet sich besonders bei beginnender Arthrose, Überlastungsbeschwerden oder Sehnenreizungen.

  1. Gewinnung aus dem Knochenmark des Beckenkamms (erweiterte Stammzellentherapie)

Für bestimmte orthopädische Indikationen wird die Zellgewinnung als kleiner Eingriff durchgeführt:
Unter Sedierung oder kurzer Narkose wird der Beckenkamm punktiert und stammzellreiches Knochenmarkblut entnommen. Das Knochenmark enthält die höchste Konzentration an Stammzellen im Körper – ähnlich wie bei einer Knochenmarkentnahme für Transplantationen bei Blutkrankheiten.
Die gewonnenen Zellen werden anschließend im Miracell®-System verarbeitet und zu einem hochkonzentrierten Stammzellpräparat aufbereitet. Dieses wird danach präzise in das betroffene Gelenk eingebracht.

Da in beiden Varianten ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, ist die Therapie in der Regel sehr gut verträglich und mit einem kurzen Erholungszeitraum verbunden.

In welchen Arealen kommt die Miracell®-Stammzellentherapie zum Einsatz?

Große Gelenke:

  • Knie
  • Schulter
  • Hüfte
  • Sprunggelenk
  • Ellbogen
  • Handgelenk

 Kleine Gelenke:

  • Daumensattelgelenk
  • Großzehengrundgelenk

Für welche Beschwerden eignet sich die Miracell®-Stammzellentherapie?

Gelenksarthrose

Bei beginnender bis moderater Arthrose kann die Therapie häufig die Gelenksfunktion unterstützen und Schmerzen reduzieren, ohne sofort eine operative Maßnahme in Erwägung ziehen zu müssen.

Sport- und Überlastungsbeschwerden

Regenerative Zelltherapien können Heilungsprozesse bei wiederkehrenden oder langwierigen Beschwerden fördern, etwa bei:
• Sehnenreizungen
• (Teil-)Bandverletzungen
• Muskelverletzungen
• Tendinopathien

Lokale Knorpelschäden

Bei Knorpeldefekten kann die Miracell®-Methode helfen, natürliche Reparaturprozesse anzustoßen und die Belastbarkeit des betroffenen Gelenks zu verbessern.

Chronische Entzündungs- und Schmerzsyndrome

Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamente oder klassische Infiltrationen nicht ausreichend wirken, kann die Miracell®-Stammzellentherapie eine zusätzliche Behandlungsoption darstellen.

Ablauf der Behandlung

  1. Beratung & Diagnostik

Am Beginn steht eine ausführliche orthopädische Untersuchung in meiner Ordination in Wien. Mithilfe bildgebender Verfahren und eines individuell abgestimmten Therapieplans wird festgelegt, ob und in welcher Form die Miracell®-Therapie sinnvoll ist.

  1. Gewinnung der körpereigenen Zellen

Je nach Befund erfolgt entweder:

  • eine venöse Blutabnahme
  • eine Knochenmarkpunktion am Beckenkamm unter Sedierung/kurzer Narkose zur Gewinnung besonders stammzellreicher Zellen.

Die gewonnenen Zellbestandteile werden direkt vor Ort im Miracell®-System aufbereitet.

  1. Zielgenaue Injektion

Das Zell- bzw. Stammzellkonzentrat wird präzise in das betroffene Areal injiziert, je nach Befund unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle.

  1. Schonung & Aufbau

Nach der Behandlung folgt eine Phase kurzzeitiger Schonung. Anschließend unterstützt ein strukturiertes physiotherapeutisches Aufbauprogramm die Regeneration. Das Zusammenspiel von Therapie und aktiver Rehabilitation ist entscheidend für ein optimales Ergebnis.

Grenzen & Hinweise

Die Miracell®-Stammzellentherapie kann regenerative Prozesse unterstützen und Beschwerden lindern. Sie ersetzt jedoch nicht in jedem Fall operative Maßnahmen. Ob die Methode für Sie geeignet ist, wird individuell im persönlichen Gespräch geklärt.

KONTAKT
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie schnell spüre ich eine Verbesserung?

Die Wirkung setzt meist nicht sofort ein. Viele Patientinnen und Patienten berichten erst im Verlauf mehrerer Wochen bis Monate über eine Veränderung, da sich regenerative Prozesse schrittweise entwickeln.

Wie lange dauert die Behandlung?

Eine Sitzung dauert in der Regel 30–60 Minuten. Bei einer Knochenmarkpunktion sollte zusätzlich eine kurze Überwachungszeit nach der Sedierung eingeplant werden. Danach können Sie die Ordination in der Regel selbstständig verlassen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Da ausschließlich körpereigene Zellen verwendet werden, ist die Therapie meist gut verträglich. Vorübergehende Reizungen, Schwellungen oder ein Druckgefühl an der Injektions- bzw. Punktionsstelle können auftreten und klingen in der Regel rasch ab.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Je nach Befund kann eine einmalige Behandlung ausreichend sein. In manchen Fällen sind mehrere Sitzungen sinnvoll. Dies wird im Rahmen der persönlichen Beratung festgelegt.

Kann ich danach sofort wieder sportlich aktiv sein?

Direkt nach der Behandlung ist Schonung empfohlen. Der sportliche Wiedereinstieg erfolgt schrittweise und idealerweise begleitet von Physiotherapie.

Für wen ist die Therapie nicht geeignet?

Kontraindikationen können z. B. bestimmte Infektionen, akute systemische Erkrankungen oder spezielle Blutgerinnungsstörungen sein. Diese Punkte werden vorab gründlich abgeklärt.

Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Die Stammzellentherapie ist eine Privatleistung. Sie erhalten eine detaillierte Honorarnote, die Sie gegebenenfalls bei Ihrer Zusatzversicherung einreichen können.